Warum ich bei Funkfeuer mitmache!


#1

Jeder hat seinen eigenen Ansporn zur Teilnahme an Funkfeuer-Wien. Und Teilnahme kann aktiv oder passiv gemeint sein.

ICH bin bei Funkfeuer, weil ich schnellen Internetzugang ohne monatliche Gebühren wollte. Wollte!

Inzwischen habe ich genug Cash investiert um 5 Jahre 250mbps@Kabelplus zahlen zu können.

Nun faszinieren mich andere Punkte! Verstehen wie es geht, Mitverändern und Verbessern, IPv6, fixe Public IPs, Wissensaustausch mit Mitinteressenten, Erleben des Netzwerks dank Monitoring,…
Und immer wieder dabei ist: “weil ich’s kann”. Die Spielwiese ist einfach toll und bietet enorm Spaß, wenngleich es natürlich sich heikle Pfade gibt.

Was reizt euch zu (nicht bei!) FunkfeueR?


#2

Du hast den Spaß am klettern vergessen :wink:


#3

Hallo!

Ich schließ mich hier Pocki an.
Es macht Spaß, und dazulernen kann man immer was.
Außerdem wollte ich auch schnelles Internet umsonst. Da ich ja schon mal mit A1 die negative Erfahrung machen durfte ein halbes Jahr weiterzuzahlen, obwohl ich ausgezogen bin…
Weiters finde ich, daß sich die werten Netzbetreiber mit diesen Preisen weiterhin die Anschlüsse vergolden…

LG
Leo


#4

Auch wenn ich es in den letzten Jahren zahlreiche male gehört habe, überrascht mich das Argument mit dem gratis bzw. billigem Internet jedes mal wieder auf’s neue.

Allein schon wenn man die Anschaffungskosten der diversen Outdoorfähigen Router + Montagematerial um soetwas auf’s Dach zu schnallen rechnet, und das durch eine relaistische Lebensdauer dividiert kommt man auf Kosten die kaum mit einem günstigen unlimitierten Internetanschluss in Wien (~20€ monatlich?) mithalten können.

Wenn man dann die Zeit sich einzulesen und das ganze einzurichten auch noch mit einem Wert ungleich 0 rechnet wird’s geradezu obszön teuer verglichen mit dem Durchsatz dem man am durchschnittlichen Funkfeuer Knoten so zusammen bekommt.

Wenn man diese Bastelei nicht selbst als Nutzen sieht (weil man Spass dran hat & ne Menge für Informatiker nützliche Sachen lernt), muss man ziemlich schlechte Buchhaltung machen um sich als Konsument von günstigem bzw. gratis Internet zu sehen.


#5

Also das mit dem Gratis-Internet habe ich zwar von Web-Standard übernommen, aber Aaron hat mich da noch beim ersten Montagstreffen auf den Boden der Realität zurückgeholt.

Meine Hoffnung war ja immer, dass ich meine Kenntnisse aus früheren Tagen durch die Teilnahme an Funkfeuer frisch halten und weiter ausbauen kann. Die Hoffnung hat sich leider nur teilweise erfüllt, weil funktionierendes Wissensmanagement eben auch ein paar Strukturen erfordert. Und Struktur, Ordnung, Kontrolle scheinen für einige Teilnehmer Reizwörter zu sein, die dem biblischen Leviathan gleichgehalten werden. Schade eigentlich … Oft kommt dann das Argument, firmenartige Strukturen, von denen ja niemand spricht, würden die Motivation zerstören.

Von der postulierten Offenheit durch Meritokratie als Motivation habe ich nur soviel mitbekommen, dass Meriten nur erworben werden können, wenn der Rest sie Dich auch erwerben lässt. Du kannst noch so gute Ideen haben und umsetzen wollen, wenn eine kleine Gruppe Dein Vorhaben blockiert, hast Du keine Chance. Also insofern gabe es dann also doch Strukturen. Und insofern passiert dasselbe, wie in den manchen Leuten verhassten Firmenstrukturen - nämlich, dass Innovation im Endeffekt verhindert wird.
Dasselbe Paket kann ich anderswo auch billiger, dafür aber gegen Entgelt bekommen.

Das waren jetzt aber mehr Gründe, die dafür sprechen, nicht dabei sein zu wollen. Dennoch bin ich überzeugt, dass ein Freies Netz mit gutem Willen möglich ist und für die Allgemeinheit sinnvoll ist. Innovation entsteht aber nur, wenn Pfade abseits der bekannten Wege beschritten werden.

Die Idee hinter Funkfeuer ist: Geht nicht, gibt’s nicht, denn wir organisieren uns selbst, was wir brauchen, wie wir es brauchen. Anstatt einem bezahlten aber für einen Task gar nicht kompetenten Mitarbeiter an der Hotline bei einer Telko die Welt zu erklären, tue ich also selbst, was ich kann und hole mir Hilfe bei den Anderen. So verstehe ich auch unseren Slogan: „Wir sind das Netz!“

Anders als einige das verstehen wollen, besteht dieses Netz aber nicht (nur) aus Technik, die sich „automagisch selbst verbindet“, sondern eben aus Menschen, die jene Technik bändigen, dann zum eigenen Wohl einsetzen und andere an den Erkenntnissen und Errungenschaften teilhaben lassen. Jeder Fortschritt für den Einzelnen ist auch ein Fortschritt für alle Anderen.

Wenn wir es richtig machen, ist das Freie Netz Incubator für Innovation und entwickelt sich auch zu einem Forum, in dem Ideen in diesem Sinne auch ausgetauscht werden - nicht nur zwischen Privatpersonen, sondern eben auch mit der Wirtschaft. Themen und Schnittpunkte gäbe es ausreichend: Alternative Netzzugänge, IPv6, VoIP-Services, Katastrophenschutz und Zivilschutz, IT-Sicherheit, …


#6

Bin wegen der Bastelei zu Funkfeuer gekommen. Linksys WRT54GL das waren noch Zeiten.
Die Anbindung ist meist sehr gut. Hin und wiedermal ein paar Ausfälle die etwas unangenehm sind aber trotzdem bleibe ich dabei.
Fixe IP Adresse, IPv6, Opensource, kostenloses Internet, Community und vieles mehr.


#7

#8

Durch die persönliche Nähe zu Martin Cargnelli, Gottfried Motowidlo und Josef Semler bin ich zwar schon lange dabei und gebe auch mal meinen Senf dazu.
Technisch ist der freie Zugang aufs Dach nach wie vor die Voraussetzung, und das ist bei den meisten Häusern und den Hausverwaltern in Wien eine mühsame Hürde, sofern man nicht selbst Hausbesitzer ist.
Gibt es für einen neuen Knotenaufbau ein standardisiertes Modell und verständlichem Ablauf, wie jemand dazu kommt ?
Das Technische könnte durchaus “niederschwelliger” angeboten werden.
Die Attraktivität des Netzes erschöpft sich nicht im Gratis-Internet, als Zugpferd wären Services denkbar, die es in herkömmlichen Provider-Netzen nicht gibt, hat jemand eine Idee dazu ?


#9

Da bist Du mit @pocki sicher auf einer Wellenlänge. Für die EdgeRouter gibt es von ihm Wizards. Detto von @vchrizz.

Für OpenWRT-Geräte kann man viel mit dem ImageBuilder machen, wie es bei Freifunk ja auch passiert.

Ein paar Ansätze sind in Diverse Firmware erwähnt.

Gottfried hat kürzlich gemeint, dass man das VPN nicht nur für Funkinseln im herkömmlichen Sinn verwenden könnte, sondern gleichsam für statische roaming IPs, wenn ich das in eigene Worte fassen darf.

Für die Geschichte mit den Aufbauten müsste sich jemand finden, der Funkfeuer bei Mietervereinigung, Mieterschutzverband vorstellig wird und eventuell auch Hauseigentümern über den Zentralverband Haus und Eigentum die Vorteile von Funkfeuer erklären. Es gäbe sicherlich genug Anwendungen von der Zutrittskontrolle über SmartHome-Anwendungen, VÜ und Standortvernetzung, die Funkfeuer für Eigentümer wie Vermieter gleichermaßen interessant machten. Nur hat bisher niemand Öffentlichkeitsarbeit in diesem Sinn betrieben, weil darüber keine Einigung erzielt wurde.
Wenn Du da konkretere Ideen hast, wie man das angehen könnte, oder uns jemanden nennen kannst, der ein kompetenter Verhandler ist - bitte, wir hören!


#10

man erwähne “2345donau”!


#11

Apropos 2345donau, klettern und Spass… wo ist runout?


#12

Das war bei mir auch so, aber ich habe eine Menge gelernt und Bastelspaß gehabt.


#13

oder eigentlich besser: „Warum ich bei Funkfeuer mitmachen wollte“

  • „Gratis Internet“ und fixe IP
  • Backup für meinen Internetzugang – bzw bei guter Bandbreite mein ADSL nur mehr als Backup zu nutzen.
  • Idee/Möglichkeit ein Netz ohne „kommerzielle“ Beschränkungen mitzugestalten

1.) Die Motivation mitzumachen:

Gleich Vorweg: Ich bin kein IT-Guru – sondern IT-interessiert, in Entwicklung/Projektorganisation beschäftigt und „Allgemein technisch/analytisch“ sehr versiert.

Ich helfe gerne (und in vielen) gemeinnützigen Projekten mit – was mir dort immer am meisten Spaß macht (und mich fasziniert) ist das gegenseitige ERGÄNZEN !

  • Jeder macht/hilft mit dem mit, das er kann – und kann andere unterstützen, wo diese keine Erfahrung haben.

Das fehlt mir bei Funkfeuer leider VOLLSTÄNDIG !

Ich finde es immer wieder unglaublich begeisternd, was eine Gemeinschaft (auch auf freiwilliger, unentgeltlicher Basis) zuwege bringen kann.

(Sei es bei Open-Source Projekten, Spendenaktionen, Organisation von (großen) Veranstaltungen, usw).

Um so ein „Projekt“ zu tragen braucht es zuallererst ein GEMEINSAMES Ziel, dass die Leute zusammenhält.

Ich arbeite(te) zB bei einem Projekt mit, wo die Gemeinsamkeit Sport/Triathlon war/ist.

Dort habe ich dann Leute von Finanz über Medientechnik, Layout, Techniker, Journalismus bis Bauindustrie kennengelernt, die alle mit IHREN Möglichkeiten das Projekt weitergebracht haben.

Auf Funkfeuer umgelegt wäre das zB:

Einer hat einen Dachzugang, der andere hat maschinenbauliche Erkenntnisse und kann bei Masterrichtung mithelfen, ein anderer ist Sportkletterer (und fühlt sich am Dach wohl), wieder ein anderer hat Verbindung zu einem ISP und kann Internetanbindung organisieren usw

Zu Beginn hatte ich auch bei Funkfeuer diesen Eindruck: Ein Netz mit dieser Ausdehnung überhaupt zum Laufen zu bringen und „am Leben zu halten“ finde ich faszinierend.

Allerdings habe ich „den Verein“ nachher komplett anders wahrgenommen.

Es gibt – zumindest aus meiner Sicht- KEINERLEI Möglichkeit sich einzubringen, wenn man nicht ALLE nötigen Fähigkeiten selber mitbringt.

(Der „Einsteiger-Kurs/Vortrag“ den ich mitgemacht habe, beschränkte sich auf „wie flashe ich einen Router“ – das konnte ich vorher auch schon;

aber WIE konfiguriere ich nachher einen Knoten, welche HW ist nötig usw wurde vorausgesetzt)

Ich habe 3 Dachzugänge in Wien und Klosterneuburg (die ich für mich nicht benötige) und als Knoten zur Verfügung stellen könnte

aber in „Funkfeuer-Denkweise“ kann ich diese nur für MICH in Betrieb nehmen und müsste alles alleine aufbauen.

-> Nachdem ich das IT-technisch nicht zu wenige bringe, bin ich nun seit Jahren quasi eine „Karteileiche“

2.) MoMo als „Selbstbeweihräucherungstreffen“:

Ich habe einige Male versucht über das Montags-Treffen in Kontakt zu kommen und darüber „meine“ Knoten voranzubringen.
Das einzige was ich dort bisher erlebt habe, sind Leute die sich schrecklich gerne selber erzählen hören, ständig damit beschäftigt sind zu zeigen „wie gut sie sind“ – aber keinerlei Unterstützung bieten können.

Nebenbei bemerkt waren die Diskussionen die ich dort (zu Themen von denen ich etwas verstehe) miterlebt habe, manchmal so etwas von haarsträubend technisch falsch und unwissend, dass ich darüber echt entsetzt war:
Wenn das Fachwissen zu IT-Themen auf gleichem Niveau beruht – na dann „Gute Nacht“….

3.) „Fundi“-Diskussionen und gegenseitige „Selbstzerfleischung“
Sowohl bei Momo als auch auf den Mailinglisten herrscht ein Diskussionstil der einem wirklich jede Teilnahme verleidet.
zB zuletzt über Verwendung von Mailing-Lists versus Forum.
Das Thema selbst mal völlig „außen vor gelassen“ – Das Bild, das der „Verein Funkfeuer“ damit abgibt ist nicht gerade positiv….

und die vorherrschende Diskussionskultur versuche ich gerade meinen 8-10jährigen Kindern abzugewöhnen.

Das ist übrigens mit ein Grund, warum ich diesen Diskussionsbeitrag schon seit einem Jahr vor „mir herschiebe“ – und nicht weiß, ob es ratsam ist, meine Gedanken zu äußern.
Der –vielleicht- darauf folgende „Shitstorm“ vernichtet jeden Diskurs darüber im Ansatz.

Joe hat dies in seinem „Abschlußmail“ weitaus besser formuliert: Der gegenseitige Neid und das gegenseitige „Kaputtmachen“ ist echt einfach nur traurig – und vernichtet Unmengen an Arbeit und „positiver Energie“.

4.) Geheimniskrämerei / „innerer Zirkel“:
Ebenfalls ein Thema das Joe sehr schön geschildert hat – und ich aus meiner Erfahrung nur vollinhaltlich bestätigen kann:
Welche Verbindungen man aufbauen kann oder „darf“ hat wirklich NICHTS mit einem „Peering Agreement“ oder ähnlichem zu tun.
zB:

  • Mein „Ansinnen“ mich an den 5GHz-Link des Modul anzubinden (da ich dorthin einen super Link zustandebrachte)
    artete bei einem MoMo sofort in eine Fundi-Diskussion aus: „5GHz-Modul ist Backbone“ und für „Normaluser“ nicht vorgesehen/nicht zulässig.
    Es fand sich umgehend eine „Gegenpartei“ die sofort die „Netzgleichheit“ ins Spiel brachte.

Nach ca 15minütiger „wertfreier Diskussion“ bin ich dann gegangen……

  • Meine Anfrage über Anbindung an Nessus (damals noch eine Karteilleiche ohne Leben – mittlerweile in Betrieb) erging es ebenso.
  • Mein Link zu Brenner wurde dann „runterskaliert“ damit nicht „zuviel traffic darüber läuft“
    …. obwohl das keinerlei Daten von mir waren, sondern ich damals einen guten Link zum Zentrum und zu Brenner hatte und damit Daten über meinen Knoten geroutet wurden.

Soweit mal meine Erfahrungen/Ideen zu Funkfeuer – es würde mich freuen, wenn sich der Verein zu einem MITEINANDER weiterentwickeln würde.


#14

Danke für diesen vernichtenden aber wertvollen Erfahrungsbericht. Es gibt Punkte darin, die ich selbst so erlebt habe und Teile (Mailinglisten), wo ich mit offener Kritik sicherlich auch meinen Anteil an der Situation habe.

Es sind in den vergangenen beiden Jahren einige Leute mit gutem Willen an einige der Probleme herangegangen, aber zum Ziel, insgesamt eine bessere Gemeinschaft zu werden, haben diese Bestrebungen noch nicht geführt - dazu wäre die von Dir eingangs angesprochene Sinnstiftung erforderlich.

Es gibt aber auch kleinere Gruppen im Verein, wo das Zusammenwirken funktioniert, sofern man die richtigen Kontakte und Interessen anspricht.

Die Sache mit dem Brenner ist ein Thema für sich, denn Funkfeuer ist dort nur eine geduldete Zweitnutzung und daraus, wie auch aus dem allein schon durch die Baulichkeit erschwerten Zugang, wie auch das Fehlen eines größeren und vor allem durchsetzbaren Konzepts macht die Sache nicht einfacher. Es scheitert teilweise einfach daran, ein Kabel, das zu den von Joe und Akku vor einigen Jahren tiefergehängten Antennen zu ersetzen. Das „Herunterskalieren“, ist sicherlich keine Absicht, sondern ein Nebeneffekt dessen gewesen, dass einmal der Tunnel, einmal das Kabel und dann eine ganze Seite ausgefallen sind, dass aus „Rücksicht auf Nutzer“ immer noch Adhoc-Mode in Kombination mit einer Firmware verwendet wird, die Probleme mit DMA und Rate Control hat.

Der Knoten Modul scheint nicht mehr für klassisches Funkfeuer genützt zu werden. Leider habe ich auf ein Hilfsangebot vor einigen Wochen keine näheren Informationen vom Betreiber erhalten, was da aktuell läuft, und, was noch geplant ist.

Wenn Du einem Neuanfang eine Chance geben möchtest, dann würde ich Dich ersuchen, Deine drei Standorte im Thread „Knoten“ https://forum.funkfeuer.at/c/knoten einzeln zu posten, damit Deine Möglichkeiten dort ebenso erörtert werden können, wie die Umsetzung und das Rekrutieren von Helfern für das Projekt. Bilder vom Dach für einen ersten Eindruck und als Orientierungshilfe wären nützlich, falls möglich.


#15

Hallo @Guenter_M!

Vielen Dank, dass du dir den Aufwand gemacht hast, deine Erfahrungen zu verschriftlichen und auch dafür, dass du diese hier auf die Gefahr hin angefeindet zu werden veröffentlicht hast.

Leider war ich scheinbar bei keinen der MoMo Terminen, zu denen du gekommen bist auch dort. Ich hatte zwar seit deren Einführung vor gut einem Jahr immer wieder mal vor zu kommen, habe mich aber erst diesen Februar durch Wolfgang’s “Rücktrittsmail” wachrütteln lassen.

Add. Ein Netz dieser Größe aufbauen & betreiben:

Da stimme ich dir voll und ganz zu, das ist faszinierend das wir das schaffen. Ich glaube, dass wir das primär deswegen stemmen können, weil wir eben nicht zentral uns um den Aufbau und die Wartung jedes einzelnen Knoten kümmern, sondern nur mit ein wenig zentraler Infrastruktur und Beratung zur Seite stehen.

Add. Mentoring, Hilfe, Antworten auf Fragen:

Ich fände es toll, wenn wir ausreichend freiwillige Mentoren finden würden, die auf Anfrage von Neulingen beim Aufbau von Knoten mithelfen würden. Es gibt einzelne die das in der Community tun, aber bisher soweit ich weiß niemanden der sich öffentlich dafür zur Verfügung stellen würde. Da muss man leider wie bei vielen anderen Dingen mit Glück & Networking Aufmerksamkeit / Interesse der richtigen Freiwilligen erwecken. (Ich bin keiner dieser freiwilligen Mentoren. Dafür habe ich weder ausreichend Know-how, noch Interesse daran persönlich fremde Knoten aufzubauen)

Für technisch Interessierte, die sich gerne auch selbst mit dem Aufbau ihrer Knoten beschäftigen wollen gibt es jedoch zahlreiche Kommunikationskanäle (wie z.B. das Forum hier) wo man auf konkrete Fragen sicher auch gute Antworten bekommen kann.

Add. Beschimpfungen & Diskussionsstil:

Du kritisierst einen schlechten Diskussionsstil, und verwendest dabei selbst Wörter, die nur als Beschimpfung zu interpretieren sind - wie „Selbstbeweihräucherungstreffen“. Ich würde dich bitten das zu unterlassen. Wenn du konkrete Verbesserungsvorschläge oder neutral formulierte Kritik für uns hast, würde mich das hingegen sehr freuen.

Add. 5GHz Backbone und Missachtung des PPA:

Ich sehe das auch sehr kritisch und möchte das, sofern ich nach unserer unmittelbar bevorstehenden Generalversammlung an einer dafür geeigneten Machtposition stehe auch unbedingt verbessern.

  1. Die existierende PPA Vorlage auf unser Netz konkretisieren.
  2. Verstöße dagegen Ansprechen, um Verbesserung bitten und bei Uneinsichtigkeit mit Sanktionen ahnden.

Add. Geheimniskrämerei:

Da bin ich auch ganz bei dir. Steht auch an Punkt 2. meiner Agenda, dass ich angefangen beim Vorstand mehr Offenheit im Verein erreichen möchte. (ps.: Ich suche noch Mitstreiter dafür!)

Add. Brenner:

Dieser Knoten war und ist nie besonders performant. Ich glaube nicht, dass wirklich gezielt dein Link “runter skaliert” wurde. Dort wird nur aufgrund der schwierigen Situation mit dem extrem exponierten Standort relativ häufig optimiert. Dabei wird vermutlich auch hier und da die Verschlechterung einzelner Links toleriert um die Performance aller Links insgesamt zu verbessern.

Add. „Fundi“-Diskussionen

Was sind „Fundi“-Diskussionen? Ich verstehe leider nicht, was gemeint ist.
UPDATE: Ahh, darum gehts, also wieder um den Diskussionsstil. (Antwort darauf siehe 4 Überschriften weiter oben)

Add. gemeinsames Ziel

Ich hab das jetzt schon sehr oft gehört, aber ich sehe das nicht so. Ich finde nicht, dass uns ein gemeinsames Ziel fehlt, an dem wir arbeiten könnten. Das Ziel ist in unsren Statuten festgeschrieben:

§2 Abs. 2: “Anwendungsorientierte wissenschaftliche Erforschung und Weiterentwicklung von Übertragungstechniken- und Technologien sowie die wissenschaftliche Lehre auf diesem Gebiet.”

Vermutlich wäre es sinnvoll Diskussionen darüber zu führen, wie wir dieses Ziel besser verfolgen können, als wir dies derzeit tun.


#16

Hallo Erich !

Bezüglich Funkfeuer-Themen siehe bitte auch meine Antwort an Thomas.

Knoten-Doku:

  • Den Knoten “ettenr” habe ich mit Martin mit Fotos+Panorama dokumentiert - aber in der Gallerie finde ich ihn leider nicht mehr.
    Kann es sein, daß er bei irgendeinem Update rausgeflogen ist ?

Die anderen 2 Knoten sind in KLBG: EInmal Blick ins Kierlingtal Richtung Ölberg und einmal Blick ins Weidlingtal Richtung Buchberg.
Ich werde dort mal Fotos machen - bin aber nicht so oft dort.

@Diskussion/offene Kritik:
Ich verfolge die Diskussionen nur per Mail und kenne leider keine Personen persönlich.
“offene Kritik” finde ich grundsätzlich positiv - Du hast einige Male “heiße Eisen” angesprochen und Deinen Standpunkt dazu klargelegt.
Was mich wirklich stört sind dann Antworten á la “Diese Meinung paßt mir nicht, also akzeptiere ich sie nicht”
(zum Glück sind nicht alle gleicher Meinung - sonst wäre die Welt recht langweilig …)


#17

Hallo KaeferT !

add “Selbstbeweiräucherungstreffen”:
Ich hab’ mit der Formulierung auch lang gehadert und war nicht ganz glücklich - aber mir ist nichts besseres/treffenderes eingefallen. Werde mich in Zukunft bemühen…

Mein letztes MoMo ist sicher schon >1Jahr her - zum “neuen Format” kann ich (noch) nichts sagen.

add “Fundi-Diskussion” = “Fundamentalisten-Diskussion”:
Es gibt immer wieder die gleichen Diskussionen mit 2 (oder mehr) “Lagern” zu Themen wo es einfach kein eindeutiges Schwarz/Weiß gibt.
Mit fällt dazu zB Knoten Setup mit einer oder mehreren IP’s ein. Es gibt für beide Methoden Gründe die man abwägen muß.
Was mich dabei am meisten nervt, daß solche Standpunkte dann nicht mal begründet werden können:
Bei der ersten Rückfrage gibt’s dann keine Antwort (bzw Themenwechsel).
Wenn ich etwas techn. verstanden habe (und überzeugt davon bin) dann muß ich da jedem in einfachen Worten erklären können.

add “gemeinsames Ziel”:
Das “fasziniert” mich an Funkfeuer (im negativen Sinn) ja am meisten:
Das gemeinsame Ziel “das Netz” ist in diesem Fall ja völlig klar und eindeutig - und trotzdem ist es irgendwie ein “loser Haufen”.
Ich bin leider kein Psychologe oder “Gruppendynamiker”. So jemand könnte uns hier sicher weiterbringen.

Günter


#18

Hallo lieber Günter,
sehr gerne bin ich dir behilflich beim Knotenaufbau. Lade dich zu meinen Knoten So7 zum Kaffee ein und dann versuchen wir eine gute Lösung für deine Konten zu finden. Sende dir eine PN.
Lg Thomas


#19

Hallo @Guenter_M,

add. MoMo:
Das erste “MoMo” (Monatliches Montagstreffen") fand am 06.03.2017 statt. Davor warens wöchentliche Montagstreffen. Die Neuerfindung als “MoMo” war der aus meiner Sicht gut durchdachte Versuch des aktuellen Vorstands auf die Kritik an diesem Montagstreffen einzugehen und mehr Struktur und Organisation reinzubekommen. Hat leider nicht 100% geklappt, aber trotzdem imho. eine deutliche Verbesserung zu den früheren wöchentlichen Treffen, schau’s dir vielleicht mal wieder an! :slight_smile:

add. Fundi-Diskussion:
Da geb ich dir recht - Und da muss ich mich selbst auch an der Nase nehmen. Wichtig ist, dass man miteinander redet, der anderen Partei dabei auch zuhört und bereit ist Kompromisse einzugehen.

Ein Problem bei Funkfeuer ist, dass es bei Fundamental-Diskussionen keine 2 gut organisierten Parteien gibt, die das mittels Verhandlungen zwischen Vertretern der Partei in einer Sitzung klären können - Bei uns muss jeder einzeln überzeugt werden - und das kostet viel Energie und Zeit, falls die einzelnen überhaupt bereit sind eine konstruktive Diskussion über das Thema zu führen und nicht bloß Ihren eigenen Standpunkt darlegen wollen ohne Gegenargumenten überhaupt zuzuhören.


#20

Mir wäre nicht bekannt, dass in der Gallery jemals in dieser Art Ordnung gemacht worden wäre. Die Gallery selbst ist veraltet und soll ja ersetzt werden, was momentan an Grundsatzdiskussionen (PHP or not to PHP) scheitert. Einen Knoten „ettenr“ habe ich jetzt auch nicht mehr gefunden, kann mich aber gut erinnern, dass da etwas war - mit einem Nachbarn in der Angeligasse und Antennenrelay dort. Welcher Martin war denn Dein Helfer?

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Ich bevorzuge es einfach, die Dinge -auch undiplomatisch, aber begründet- beim Namen zu nennen. Aufgrund von Feedback hierzu übe ich mich mittlerweile in Schönsprech, es gelingt mir aber nicht immer. :slight_smile:

Die Geschichte mit den Setup-Welten (single-IP oder multi-IP) sehe ich genauso. In vielen Fällen reicht das Single-IP-Setup, es verkennt aber andererseits Möglichkeiten, die OLSR bietet und in Einzelfällen teilweise auch benötigt (per Interface-LQ-Multiplier und Modus mesh/ether). Man kann diese Betriebsmodi auch intelligent kombinieren, wenn man sich die Mühe machen möchte. Das Ziel kann nicht sein, ein „Produkt von der Stange“ zu forcieren, das in vielen Fällen nicht funktioniert. Im Mittelpunkt sollte der Nutzer stehen und das geht nur, wenn man die individuellen Verhältnisse berücksichtigt.

Apropos - Du möchtest ADSL als Backup oder umgekehrt verwenden - wenn Du einen (neueren) OpenVPN-Tunnel benötigen solltest, wende Dich an mich - der neue Tunnelserver kann, so, wie es aussieht, vom Testbetrieb demnächst in den Regelbetrieb übergehen.

Das Angebot von ThomasM, mit Dir zu plaudern, finde ich übrigens sehr gut. Wir beide haben heute kurz miteinander gesprochen und auch Deinen Fall erörtert.

Gerne kannst Du auch zu einem Treffen („Stammtisch FreiesNetz“ - https://wiki.funkfeuer.at/wiki/Events/Funkfeuer_Wien_Süd_Stammtisch) kommen - das Ziel ist dort primär ein gemütlicher Abend - in diesem Rahmen klappt auch der Informationsaustausch bisher recht gut. Stammtische und Grätzeltreffen
Der nächste planmäßige Termin wäre der kommende Mittwoch und danach noch einer im Juni:

  • Mittwoch, 16. Mai 2018
  • Montag, 18. Juni 2018
    Allerdings stecke ich über beide Ohren in Arbeit und habe mich noch nicht darum gekümmert, den Termin noch einmal anzukündigen. Außerdem werde ich selbst jetzt leider wieder nicht oder nur kurz dabei sein können.